Nicht als Gutachten, das im Schrank landet, sondern als Plan mit Reihenfolge, Aufwand und Kosten. Belastbar genug, um ihn der Geschäftsführung vorzulegen.
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Kaum jemand beginnt aus eigenem Antrieb. Der Auslöser sitzt fast immer woanders und hat ein Datum.
Das Problem ist selten fehlendes Wissen, sondern fehlende Reihenfolge. Es gibt fast immer zu viel zu tun und zu wenig Klarheit darüber, was davon zuerst zählt.
Die meisten Unternehmen wissen genau, welche Software sie einsetzen. Was sie sich damit an Abhängigkeiten einkaufen, wissen deutlich weniger. Wer hat die Hoheit über die Verschlüsselung eurer Daten, in wessen Rechtsraum liegen sie und wie lange dauert es wirklich, bis ihr nach einem Ausfall wieder arbeitet?
Das sind keine reinen IT-Fragen. Das sind vor allem unternehmerische Fragen. Und sie werden meistens erst gestellt, wenn es zu spät ist, sie in Ruhe zu beantworten.
Wovon hängt euer Geschäft ab und wie schnell seid ihr nach einem Ausfall wieder da? Ihr bekommt einen belastbaren ersten Überblick: wo ihr wirklich die Wahl habt, wo ihr gebunden seid, wie es um die Widerstandsfähigkeit steht und wovon es abhängt, wie schnell ihr wieder arbeitet. Unabhängig von Normen und Vorschriften: Es geht um euer Unternehmen, nicht um eine Checkliste.
Am Vormittag sitzen die Geschäftsführung und die Bereiche, die es betrifft, an einem Tisch: in der Regel IT und Einkauf, je nach Lage weitere. Etwa eine Stunde lang spielen wir eine Abhängigkeit durch, die aus eurer eigenen Erhebung stammt. Kein technischer Ausfall, sondern der Fall, dass eine Abhängigkeit bricht: Ein Anbieter kündigt, ein Rechtsraum ändert sich, ein Zugang liegt bei jemand anderem.
Das ist kein Test mit Note. Der Raum soll die eigene Lage einmal erleben, bevor er am Nachmittag über sie entscheidet. Erfahrungsgemäß fällt der Groschen in den ersten zwanzig Minuten.
Nicht zu verwechseln mit einer Notfall- und Krisenübung. Hier wird eine strategische Abhängigkeit durchgespielt, dort der Ernstfall trainiert. Beides hat seinen Platz, aber es ist nicht dasselbe.
Der Check bewegt sich auf Entscheidungs- und Vertragsebene: Wer hält was, was steht im Vertrag, was ist getestet. Er ersetzt keine technische Prüfung einzelner Systeme und ist auch kein Audit.
Manche Unternehmen setzen den Maßnahmenplan selbst um. Für alle anderen ist der naheliegendste Anschluss der Manager Digitale Souveränität und Resilienz, der genau diese Befunde über die Zeit bearbeitet. Daneben kommen infrage: ein ISB- oder CISO-Mandat, eine Interimsbesetzung, wenn die Rolle unbesetzt ist, oder Sparring für die verantwortliche Person.
Dann braucht es keine volle Erhebung. Drei Wege, je nachdem, wie weit das Unternehmen ist.
Der schnelle Weg zur Klarheit über die Pflichten aus dem BSIG. Kickoff, ein Tag vor Ort oder remote, Abgleich gegen die Pflichten, priorisierter Maßnahmenplan, Präsentation vor der Geschäftsführung. Ergebnis innerhalb von drei Wochen ab Abschluss der Fachgespräche.
Eine belastbare Einschätzung, welche KI-Nutzung im Unternehmen zu welchen Pflichten führt und was zuerst geregelt gehört. Orientiert an EU AI Act und ISO/IEC 42001.
Ein internes Audit vor dem Zertifizierungsaudit. Die Findings sind bekannt, bevor sie eine Zertifizierungsstelle findet. Dazu ein Korrekturplan mit Terminen und Verantwortlichkeiten. Der Umfang folgt derselben Systematik, mit der auch Zertifizierungsstellen ihre Audittage berechnen.
Für Unternehmen mit laufendem Managementsystem: Abgleich gegen Norm und Anhang A, Prüfung der Pflichtdokumentation, interne Auditsimulation, Korrekturplan und die Begleitung durch die Stufe 1.
Ein Managementsystem ist vorhanden, aber lückenhaft. Wir schließen die Lücken bis zur Auditreife, in Etappen, die neben dem Tagesgeschäft zu schaffen sind.
Es gibt noch kein Managementsystem. Von der ersten Richtlinie bis zum Zertifizierungsaudit, mit einer Ansprechperson und einem Plan bis dorthin. Über das Zertifikat entscheidet die Zertifizierungsstelle, nicht ich.
Vom ersten Dokument bis zum laufenden System. Und zwar so lange, bis das Team die Verantwortung selbst trägt. Wer die Rolle dauerhaft besetzen lassen will, findet das unter Interim und CISO-Service.
Alle Preise netto in Euro, zuzüglich Reise- und Nebenkosten. Als Festpreis gekennzeichnete Angebote sind fest, alle übrigen Angaben sind Ab-Preise. Zusätzliche Termine vor Ort und Standortbegehungen werden nach Tagessatz gesondert ausgewiesen. Remote ist bei allen Leistungen eine gleichwertige Option. Einzige Ausnahme ist der Souveränitäts- und Resilienz-Check, dessen Auswertungstag vor Ort stattfindet.
Hier geht es um die Sicherheitsseite von KI, nicht um ein KI-Managementsystem nach ISO/IEC 42001. Das wäre tatsächlich ein eigenes System. Für die Sicherheitsfragen gilt das nicht: Sie lassen sich in ein bestehendes ISMS einhängen. Der häufigste Fehler ist, stattdessen etwas Neues danebenzustellen. Das verdoppelt die Arbeit und niemand pflegt am Ende beides.
Bestehende Regelwerke werden um KI-Bausteine ergänzt, statt ein zweites System daneben aufzubauen.
Der Umgang mit KI wird in das vorhandene Risikomanagement aufgenommen.
Der KI-Einsatz wird Prüfgegenstand innerhalb des bestehenden Umfangs.
Wo es tiefer gehen soll, etwa als Bestandsaufnahme des KI-Einsatzes oder als Betrachtung eines ganzen Geschäftsprozesses, klären wir das im Gespräch. Der KI-Governance-Check oben ist der Einstieg dafür.
Prüfen und beraten sind zwei verschiedene Blickrichtungen. Ich kenne beide aus der Praxis.
30 Minuten im Videocall, danach eine schriftliche Kurzeinschätzung zur Betroffenheit nach NIS2. Kostenlos, ohne Anschlussverpflichtung. Wenn keine Pflicht besteht, ist das auch ein Ergebnis.
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